THE DOPE / INTO THE WOODS
Red Can Records / Brokensilence

in stores: 01.10.2010 / can029
available as (LP+CD) & (CD)
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SIDE A (1)OK Babe (2)Strawberry Chewing Gum  (3)Prom Queens 
(4)Synapses Connect (5)Old Dogs
SIDE B (1)Skogens Konung (Wolpertinger Theme) (2)Mia Was Caught
At A Communist Parade (3)1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 (4)Breakfast On An Afternoon
Like This One (5)Den Helder / Seagulls Don't Lie
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Recorded by Aljoscha Mallmann and Rudi Maier at Tresorfabrik Tonstudio
(Düsseldorf), Rudi's place (Berlin), a cold rehearsal room (Grafing) and a
warm one (Berlin), Vincent Hofmann's atelier (Berlin), Rudi's parents' house
(Wörth an der Isar) and Universität der Künste (Berlin) between october 2009
and march 2010.
Mixed by Rudi Maier at home (Berlin) in febuary and march 2010.
Mastered by Tobias Siebert at Radiobüllebrückstudio (Berlin) in april 2010.
Manufactured and screenprinted at The Red Can Company (München) in july 2010.
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Flight 13:
Eine ungestüme wie feinfühlige und trickreiche Angelegenheit ist das großartige 
Debut der Landshuter 2-Mann-Band. Druckvolle Gitarren, ein beeindruckendes 
Laut-Leise-Spiel mit Querverweisen zu älteren Modest Mouse und 90er-Indierock 
a la Sebadoh gepaart mit etwas Emocore, aber auch Indietronica mit intelligent 
eingespeisten Loops sorgen für ein Album, wie man es hierzulande nicht oft zu 
hören bekommt. Tolle kleine Haken, Überraschungen, Wendungen und ein 
flüsternder, singender, schreiender Sänger, der die Komplexität des Songwritings 
eindrucksvoll in Bahnen lenkt und tatsächlich noch ein paar Schritte weiter 
geht als die amerikanischen Vorbilder. Klasse! 

Süddeutsche Zeitung:
Wenn die Landshuter Zwei-Mann-Band The Dope auf ihrem Album Into The Woods 
(Red Can) auch musikalisch in die Wälder lädt, die solch Fabelwesen wie Wolpertinger 
beheimaten, versteht sie darunter freilich keine pure Ansammlung von Bäumen. 
Sondern ein eigenes Biotop, das ihre Musik bis zum modrigen Geruch der Pilze und 
faulenden Hölzer wiedergibt. Mulm heißen diese und sind neben dem Knacken der 
Äste und Wurzeln unter jedem Schritt durchs Unterholz Bestandteil der mulmigen 
Musik, die The Dope klangverspielt aus Elektronika und Gitarrenrock, aus Banjospiel 
und Schlagzeugexzess formen. Selbst das Lichtspiel der durch die Baumkronen 
drängenden Sonnenstrahlen weiß die Band mit ihren Klangmanipulationen auditiv 
umzusetzen. Wer aufmerksam ist, hört auch einen Wolpertinger.

Trust:
Rudi und Franz aus der bayerischen Provinz spielen als The Dope wirklich großartigen 
Post-Punk! Ich tue mich schwer damit zu glauben, dass es sich hierbei um eine deutsche,
gar bayrische Provinzband handeln soll. Die Songs bestehen aus Gitarre und Schlagzeug
und werden durch Gesang, Loops, Banjo und Programmierungen angereichert. Dabei 
bauen Dope ihre Songs mühsam auf, um sie immer wieder feinfühlig zusammenfallen
zu lassen. In komplexen Songstrukturen wechseln sich immer wieder dezent laute und
leise Parts ab. Melodisch-melacholische Melodien mit hohem Gesang treffen im nächsten
Moment auf lärmende, vertrackte Gitarren. The Dope sind als Duo weitaus vielfältiger
als andere fünfköpfige Indiebands, aber verfallen dabei nicht in anstrengenden Lärm.
Oder im Szenekontext gesprochen: The Dope klingen wie eine Mischung aus späten
Party Of Helicopters und Cursive und sind dabei vorbildlich auf d.i.y. Ebene geblieben.
Auch das Artwork ist beeindruckend, das Inlay liegt sozusagen zweimal bei, einmal
neben dem Vinyl und einmal ist es auf kreative Weise in das Cover mit hineingearbeitet 
worden. Hier stimmt einfach alles.

Rote Raupe:
das landshuter 2- mann projekt beweist auf ihrem album „into the woods“, dass 
man sich mit selbstgewählter instrumentaler reduktion nicht zwangsläufig die 
kreative zwangsjacke anzieht. schrammelgitarre und schlagzeug, ein paar 
geschredderte loops gepaart mit feinem melodiegespür ergeben eine energetische 
mixtur, mit der die band zielsicher auf den spuren amerikanischer indierock 
vorbilder wie modest mouse oder sebadoh wandelt. 
mal ungestüm krachend, mal sanft anschmiegend zeigen die songs, die ihre 
intensität nicht zuletzt aus den leisen zwischentönen beziehen, auch nach 
mehrmaligem durchlauf kaum abnutzungserscheinungen. was lernen wir daraus? 
das von bands wie den white stripes, johnossi oder den japandroids bereits des 
öfteren bemühte „gitarre-schlagzeug konzept“ ist längst noch nicht so ausgereizt 
wie man hätte vermuten können. 
wer so in den wald hinein ruft, muss auf ein entsprechendes echo jedenfalls nicht 
lange warten.

Mainstage Musikmagazin:
 In Zeiten von totaler Medialität tut es gut, Bands wie The Dope Gehör und Aufmerksamkeit 
schenken zu dürfen. Keine Tour-Casts, kein Twitter, höchstens vereinzelte Status-Meldungen 
samt zugehörigen Bild-Materials via Facebook. Die zwei Musiker besinnen sich auf das, 
was für eine Band haupsächlich zählen sollte: Die Musik. Mit seinem jüngst erschienen 
Langspieler “Into The Woods” stellt das Duo seine aufrichtige Hinwendung zu verworrener 
Dramatik und ungefilterter Leidenschaft unter Beweis.
Wobei zu dem Erwähnung finden sollte, dass die Formation aus dem niederbayrischen 
Landshut keinesfalls eine künstliche Aversion gegen die Kommunikationstechnologien des 
21. Jahrhunderts stilisiert, sondern unprätentiös keinen Hehl um ihr diesbezügliches Defizit 
macht. “Ich weiß gar nicht wie Twitter funktioniert”, gesteht Schlagzeuger Franz Neugebauer 
beiläufig. Und gerade diese Gleichgültigkeit verleiht The Dope einen ganz speziellen Reiz. 
Wenn auf ihren Internetpräsenzen Bilder erscheinen, auf denen unzählige Medikamenten-
packungen zu sehen  sind und die dann noch mit der Schlagzeile “Sucht” überschrieben sind,
ist eine gewisse Selbstironie nicht von der Hand zu weisen. So sehr es die Band zu langweilen 
scheint, ein entsprechendes Erscheinungsbild zu erschaffen, so eindrucksvoll prägen sich die 
Bayern via ihrer Musik in das Gedächtnis ihrer Hörer ein.
Kategorisierungen fallen allerdings auch hier äußerst schwer. Vielleicht Singer/Songwriteresquer 
Lo-Fi Garage-Rock? Höchstwahrscheinlich würde diese Stil-Frage den zwei Musikern ebenfalls 
ein hemmungsloses Achselzucken abnötigen. Sänger und Gitarrist Rudi Maier erzählt und 
durchleidet seine Geschichten, voller Fragilität, voller Zweifel. Leid in der Stimme, Agression 
auf der Gitarre. Was zart beginnt bricht sich sukzessive Bahn. Und das darf es auch, denn die 
Songs erhalten Zeit um sich zu entfalten, wobei ihre Strukturen keinerlei Verschleppung 
unterliegen, sondern vielmehr Luft zum Atmen erhalten. Fast scheint es so, als ließen sich Maier 
und Compagnon Neugebauer durch ihre eigenen Songs leiten.
“Old Dogs” beginnt mit einem leiernden, springenden Gitarrenloop, den The Dope erst untermalen, 
dann übermalen und sich peut à peut von ihrer Vorlage lösen, eine Rhythmik und ein neues Leitmotiv 
entwickeln. “I don’t mind being alone, I can be on my own/We take two steps back, we take one step 
forward, we take another step forward- hurray, we are where we were before.” Maier und 
Neugebauer schreien ein markerschütterndes Hurray! heraus und gleiten in tanzbare Gefilde über. 
Der Loop erklingt. Der Song ist verflogen.
Das Kollektiv bietet verschrobene, metaphorische Lyrik, die in ihrer Artikulation zerbrechlich wirkt 
und sich wärmesuchend anschmiegt. Denn mag auch ein wenig bissige Polemik mitschwingen, 
letztlich geht es doch um Mitgefühl. “If you want to, I’d share my last tobacco. And if you’d have the 
time, another cup of coffee wouldn’t kill you” (“Breakfast On An Afternoon Like This One”). Gastmusiker 
erweitern den musikalischen Stamm um Piano, Cello und Violine, was dem Album eine zusätzliche 
Tiefe verleiht.
Wunderlich ist auch die visuelle Gestaltung der Papphülle des Tonträgers, dessen Cover entsprechend 
des Titels ein Wald ziert, in dem zwei Plastik- oder vielleicht sogar Platz-Hirsche ihre Blicke in die Ferne 
schweifen lassen. Im Inneren des Pappschubers sind Fabelwissen abgebildet, die wie eine Mischung 
aus Reptil und Amphibie wirken, von der Band allerdings als “Wolpertinger” bezeichnet werden. 
Was rein äußerlich an das wieder stärker aufkeimende Vinyl erinnert, klingt im Kontext auch wie eine 
gewollte Retrospektive. Es knackt und es rauscht. Eine gekonnte Inszenierung.
The Dope sind eine ernsthafte und anspruchsvoll reife Band, ohne jedoch die unangenehm überheblichen 
Allüren zu versprühen. Rudi Maier wirkt mit seinem mächtigen Vollbart und der wuchtigen Hornbrille 
wie ein gestandener, in sich ruhender Philosoph, während Franz Neugebauer eher als explosiverer 
Gegenpol erscheint, der dem Duo auch eine augenscheinliche Impulsivität verleiht.
“Into The Woods”: Zehn Songs, die kein großes Kino, sondern ehrliche und einfühlsame Literatur sind, 
die vielleicht der Einsamkeit entspringen, die aber gerade in der Zweisamkeit zu großer Form auflaufen 
und wunderbaren Momenten verhelfen könnten.